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Projektwoche
"Weihnachten in aller Welt"


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In der Zeit vom 13.- 17.12.2010 veranstalteten wir eine Projektwoche unter dem Motto „Weihnachten in aller Welt“. Die Kinder konnten ein Land bzw die Gruppe Gottesdienstvorbereitung wählen. In allen Gruppen wurde jahrgangsübergreifend gearbeitet. Den Abschluss der Ländergruppen bildete am 17.12.2010 unsere gemeinsame Weihnachtsfeier. Der Gottesdienst, den die Kinder mit vorbereiteten, fand am 22.12.2010 in der Kirche „Zu Unserer Lieben Frau“ statt.


Inhalt der Bilderserie


Spanien

Wir durften in der Projektgruppe etwas über die Festtage rund um die spanische Weihnachtszeit erfahren. Unser selbsterstelltes Plakat sagt euch, was man sich auf spanisch zu Weihnachten wünscht. Wir haben gelernt, dass es in Spanien keine Adventszeit mit Adventskranz und Nikolaus gibt, aber den Kindern dort die Wartezeitnicht durch einen Vorweihnachtskalender verkürzt wird, der nicht wie bei uns mit Süßigkeiten bestückt ist, sondern aus Papierröllchen mit Rätseln besteht. Milane und Maryam stellen euch unten unseren selbsterstellten Kalender vor.
Am 24. Dezember gibt es in Spanien keinen Christbaum und auch noch keine Geschenke. Im Mittelpunkt steht dann die Krippe (EL Belven) mit selbstgebastelten Figuren. Wir haben unsere Figuren aus Korken, Stoff, Wolle und Goldfolie kreiert, wie Selim euch auf dem Bild zeigt.
Nach der Mitternachtsmesse trifft man sich in Spanien auf den großen Marktplätzen und tanzt dort fröhlich um ein Lagerfeuer herum. Auf dem Foto unten schauen unsere Tänzer noch etwas ratlos um sich, denn der Tanz zum spanischen Weihnachtslied `Gatatumba´ muss erst noch einstudiert werden. (Näheres zum Tanz könnt ihr euch sicher auf unseren Fotos zur Weihnachtsfeier ansehen.)

In Spanien gibt es natürlich auch Süßigkeiten. Die bekanntesten Weihnachtsspezialitäten sind die Turrons aus Haselnüssen, Mandeln und Honig, die wir natürlich auch nachgebacken haben. Für den Verkauf auf unserer Weihnachtsfeier haben wir sie dann in Tüten verpackt und mit Bändchen verziert.


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Italien

In Italien bringt nicht das Christkind die Geschenke, sondern die liebe Hexe Befana, die einst das neugeborere Jesuskind nicht finden konnte und seither durch den Himmel reist und am 6.Januar die Kinder beschenkt.
Bei dem traditionellen Familienfest isst man gerne selbstgebrannte Mandeln mit viel Zucker und Zimt zubereitet.

Um ein wenig italienisches Weihnachtsfeeling zu spüren, richteten die Kinder mit Hilfe fleißiger Mütter eine kleine Mandelbrennerei im Klassenraum ein und brannten nach einem original italienischen Rezept blecheweise Mandeln. Schnell hatte sich der leckere Duft im ganzen Schulgebäude bis unter das Dach verteilt und die ersten "neugierigen Nasen" schauten zur Tür herein und wollten kosten. Alles, was nicht vernascht wurde, war bei der Weihnachtsfeier im Heine ein Verkaufsschlager. Mit selbstgebastelten Scherpen verwandelten sich die Kinder in kleine Italiener und hatten sämtliche Tütchen in nullkommanix verkauft. Ein weiterer Renner in dieser Woche war das Basteln von Befanahexen, die die Klassenraumfenster schmück(t)en. Das Einüben des Weihnachtsliedes "In dulci jubilo" rundete das italienische Weihnachtsfeeling ab.


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Russland

Russland ist das größte Land der Welt, das auf zwei Kontinenten liegt und sich über acht Zeitzonen erstreckt. Im größten Teil des Landes ist der Winter lang und kalt. In manchen Städten kann der Schnee bis zu fünf Monaten liegen. Für die Kinder aus der Projektgruppe “Russland” war es natürlich interessant zu erfahren wie man in diesem Land das wichtigste Fest des Jahres feiert.
Verschiedene Informationen und Bilder haben uns geholfen einen Steckbrief von Russland zu erstellen. Was uns besonders überrascht hat, ist das Silvester und Weihnachten in Russland die Plätze getauscht haben. Im Unterschied zu Deutschland gibt es die Geschenke am 31 Dezember, die bringt das Väterchen Frost und seine schöne Enkelin Snegurotschka (Schneemädchen). Uns hat es viel Spaß gemacht die alten russischen Märchen über Väterchen Frost und Snegurotschka zu hören. Und noch mehr, die russischen Zeichentrickfilme zu gucken.
Man kann sich natürlich nicht mit den Bräuchen eines Landes vertraut machen, ohne ein bisschen die Sprache zu lernen. Also haben wir etwas Russisch geübt und ein beliebtes russisches Weihnachtslied gelernt. Es war zwar nicht leicht die russischen Laute , aber Übung macht den Meister.
Nach russischer Tradition feiert man Weihnachten und Silvester immer an einem reich gedeckten Tisch. Bei jeder russischen Familie wird man den Salat Oliv’e auf dem Tisch finden. Wir wollten auch mal probieren wie er schmeckt. Also haben wir ihn gemeisam gekocht und gegessen.
Die Tradition den Tannenbaum zu schmücken ist vor langer Zeit von Deutschland nach Russland gekommen. Um die kalten Monate zu überbrücken, basteln die Kinder in Russland selbst die Regenbogenpapier und kleine Figuren aus Eierschalen.
Zum Schluss haben wir noch einen kleinen Wissens-Wettkampf veranstaltet. Es gab einen Gewinner, aber alle Kinder konnten mit ihrem Wissen glänzen.


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USA

Während der Projektwoche lernten einige Kinder das Weihnachtsfest der USA kennen.
In den USA bringt der Santa Clause die Geschenke. Er kommt mit seinem Schlitten, der von Rentieren gezogen wird, steigt durch den Kamin ins Haus und füllt Socken, die am Kamin hängen, mit Präsenten. Noch vor dem Weihnachtsfest schreiben und verschicken die Menschen viele Weihnachtskarten. Diese werden an einer langen Leine im Haus aufgehängt. Auch die Kinder der Rolandschule bastelten in der Gruppe eigene Karten und hängten diese im Klassenraum auf. Außerdem fertigten sie christmas cracker, bunte Knallgeschenke, an. Neben dem Basteln und Malen lernten die Kinder viel über die USA und das Weihnachtsfest dort, übten ein Lied in englischer Sprache ein und hörten lustige Geschichten aus dem „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“.


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Island

Die Kinder der Islandgruppe stellten schnell fest, dass Weihnachten dort ganz anders gefeiert wird. Zunächst recherchierten sie im Internet, wie es in Island aussieht. Zu den typischen Merkmalen gehören: Eis, Felsen, Wasserfälle, Vulkane, Geysire, Islandpferde und Papageientaucher. Bäume findet man dort selten. Deshalb werden die Weihnachtsbäume auch mit dem Schiff gebracht. Wer früher keinen bekam, bastelte sich aus Leisten einen und schmückte ihn anschließend festlich. Unseren Tannenbaum schmückten die kleinen Isländer mit gebastelten Papierketten. Anschließend beschäftigten sie sich noch mit der isländischen Flagge.

In der Legende wird erzählt, dass die Riesin Gryla und ihr Mann Leppaludi früher ihre 13 Söhne schickten um Kinder zu holen. Heute kommen die Weihnachtskerle ab dem 12.12.bis zum 24.12. nacheinander und stecken den artigen Kindern Süßigkeiten in die Schuhe. Die unartigen Kinder bekommen eine rohe Kartoffel. Sie kommen in folgender Reihenfolge: Schafschreck,Klammenkerl,Stipsel, Kellenlecker, Topfkratzer, Suppenschlürfer, Türenknaller, Topfenfresser, Würstlklauer, Fenstergucker, Türenschnüffler, Fleischklauer und Kerzenschnorrer. Der Türenknaller knallt die Türen so laut, dass die Leute aufwachen. Der Fenstergucker kommt am 21.12., guckt durch die Fenster und jagt den Kindern mit schrecklichen Grimassen Angst ein. Ab dem 25.12. verschwinden sie wieder nacheinander. Diese Geschichte übten wir ein, malten dazu Bilder, führten sie bei der Weihnachtsfeier auf und spielten dazu ein Weihnachtskerle-Memory. Die Kinder lernten auch die Geschichte der Weihnachtskatze kennen, die fleißigen Kindern und Erwachsenen gestrickte Sachen bringt.

Am Tag vor Weihnachten gibt es in vielen Familien Gammelrochen. Wir waren uns alle einig, dass wir dies nicht probieren möchten. Den Reispudding mit der versteckten Mandel haben wir natürlich gekostet. Wer die Mandel findet bekommt ein Extrageschenk. Da keiner von uns die Mandel bekam, gab es für jeden eine kleine Überraschung. Die Isländer backen zum Fest Laubbrot. Uns hat es so gut geschmeckt, dass wir einen Vormittag den Klassenraum in eine Laubbrotbäckerei verwandelten. Das Laubbrot verkauften wir während der Weihnachtsfeier.

Gledileg Jol    wünscht die Island-Gruppe !!!


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Deutschland

Eine Woche lang beschäftigten sich 16 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen mit dem Weihnachtsfest in Deutschland.

Natürlich gehören Weihnachtsbaum und Krippe dazu und so mussten wir ganz praktisch zunächst einmal einen schönen Baum kaufen gehen. Bei so vielen ist eine Einigung erfreulich schnell herbeigeführt worden. Frau Otto vom Blumengeschäft war so freundlich uns den Baum in die Schule zu liefern, denn er hatte eine Wurzel und wäre viel zu schwer gewesen.

In dieser Woche haben wir dann erfahren, warum an den Weihnachtsbäumen in Deutschland, die es übrigens seit dem 16. Jahrhundert gibt, Kugeln, Lichter, Ketten und auch Süßigkeiten hängen und welche Bedeutung manche Farben haben. Unseren Baum haben wir natürlich mit selbst erstelltem Schmuck ausstaffiert.

Die Krippe, die in vielen Familien auch heute noch aufgebaut wird, haben wir natürlich auch gebaut und dabei die Weihnachtsgeschichte noch einmal gelesen und besprochen. Da viele nicht christliche Kinder bei uns waren, fanden wir auch heraus, dass Jesus im islamischen Glauben als Prophet gilt.

Neben den vielen Bastelarbeiten fanden wir auch Zeit für die Weihnachtsfeier am Freitag zu backen und ein Theaterstück einzuüben. Die Lebkuchen haben wir schön verziert und für den Verkauf in Tüten verpackt. Die Anzahl der Plätzchen pro Tüte und den Preis haben wir auch festgelegt. Da zu unserem Theaterstück auch gesungen werden musste, haben wir dies täglich geübt und nach anfänglichen Bedenken doch ganz gut hinbekommen.

Die unterschiedlichen Arbeitsblätter haben wir natürlich ganz gerne auch bearbeitet.

Übrigens – bei uns stehen nicht die Geschenke zu Weihnachten an erster Stelle sondern ein schöner Weihnachtsbaum, gefolgt von einem gemütlichen Miteinander der Familie und einer schönen Dekoration in der Vorweihnachtszeit. Erst an fünfter Stelle stehen die Geschenke !!!!


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Schweden

In dieser Woche hatten die Kinder die Möglichkeit zu einem Thema intensiv zu arbeiten. Die Kinder lernten das Land Schweden und dessen Sitten und Bräuche zu Weihnachten kennen. Sie haben Geschichten aus Schweden vorgelesen bekommen und schwedisches Weihnachtsgebäck, die Luttekatter, gebacken.

Außerdem konnten die Kinder an verschiedenen Stationen das Land Schweden kennenlernen.

Sie konnten sich große Bilder von Schweden anschauen und sich ein Bild aussuchen, das sie mit Wasserfarben abmalten.

Weiterhin hatten die Kinder die Möglichkeit, sich eine Geschichte von Pippi Langstrumpf „Pippi feiert Weihnachten“ anzuhören. Danach konnten die Kinder sich ein eigenes Bilderbuch basteln. Die 3. und 4. Klässler haben noch ein Plakat zum Lebenslauf von Astrid Lindgren erstellt und es den 1. und 2. Klässlern vorgestellt.


zu den Pippi Langstrumpf Büchern

Als weitere Station haben die Kinder ein Rentier gebastelt und die „großen“ Kinder haben hierzu noch einen Steckbrief über Rentiere erstellt und den „Kleinen“ diesen in der Abschlussrunde vorgestellt. Die „Kleinen“ haben noch Mandalas mit Rentieren und der Lucia gemalt.

Als besonderen Höhepunkt haben die Kinder, den Lucia- Tanz für die Weihnachtsfeier eingeübt. Sie haben sich Kostüme gebastelt und das Bühnenbild gemalt.

Besonders schön war dann der Auftritt. In der Pause haben zwei Kinder noch die Flechtherzen verkauft.


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Gottesdienst

In dieser Projektwoche wollten wir gemeinsam mit den Kindern auch den Weihnachtsgottesdienst vorbereiten.
An jedem Morgen trafen wir uns zu einer Mediationsrunde in der Bücherei. Es sollte deutlich werden, dass die Adventszeit eine sehr besinnliche und gemütliche Zeit sein kann. Kleine Meditationstexte halfen uns zur Ruhe zu kommen und uns über wichtige Themen auszutauschen.

Wir legten unser eigenes Adventsbild und jedes Kind konnte sich daran beteiligen. Einen Adventskranz, der ausgestaltet wurde: mit Herzen, für unsere Herzenswünsche; umbaut mit einer Stadt, in der Maria und Josef willkommen sind und in der wir uns geborgen fühlen. Das Christkind in der Mitte, in unserer Mitte!

Beim Weihnachtsspiel hatten wir viele Aufgaben zu lösen, die mit Weihnachten zu tun haben. Das hat viel Spaß gemacht.

Eine Familie, die viele Erwartungen hat - und dann kommt alles ganz anders! Dieses erzählt eine Geschichte, die von den Kindern eingeübt wurde. Auch Könige kamen, die einem Stern folgten, der sie zu Jesus führte. Am Donnerstag durften wir uns in Ruhe die Kirche anschauen und unsere Anspiele üben. Apfel, Nuss und Mandelkern…basteln gehört natürlich auch in die Vorweihnachtszeit.


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