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Projektwoche MINT 2015


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Vom 23.-27.11.2015 fand die MINT-Projektwoche statt.
Die Kinder arbeiteten jahrgangsübergreifend in verschiedenen Gruppen eine Woche an einem bestimmten Thema.
Im Vorfeld durften sie aus folgenden Themen drei wählen:

Am 27.11.2015 kamen viele Eltern und Großeltern, um die Projektarbeiten zu sehen und zu bestaunen. Sie waren sehr überrascht und beeindruckt, was die Kinder in dieser Zeit geleistet haben.


Vom Korn zum Brot

Am ersten Tag lernten wir die Getreidesorten Gerste, Hafer, Roggen und Weizen genauer kennen, untersuchten deren Aufbau und erstellten Steckbriefe der verschiedenen Getreidearten, die wir zum Abschluss präsentierten.
Am zweiten Tag schauten wir uns zuerst die Körner der einzelnen Getreidesorten an und pflanzten einige davon in kleine Blumentöpfe ein. Anschließend gingen wir der Frage nach, in welchen Lebensmitteln welche Getreidearten zu finden sind. Zu diesem Zweck erstellten wir „Getreideprodukteplakate“ und machten eine Ausstellung mit Lebensmitteln, die wir dem entsprechendem Getreide zuordneten.

Am dritten Tag besuchten wir die Backstube der Bäckerei Benter in Oberhausen. Dort beantwortete uns Herr Thelen zuerst unsere Fragen, die wir am Ende des zweiten Tages gesammelt hatten. Er erzählte uns, dass ein Bäcker von 21 Uhr abends bis 6 Uhr morgens arbeiten muss. Zudem berichtete er, welche Mehlsorten die Bäckerei beim Backen verwendet (Roggen,- Weizen- und Dinkelmehl), welche Brot- und Brötchensorten gebacken werden (Körner-, Vollkorn-, Käse-, Dinkel- und Zwiebelbrötchen sowie Steinofenbrot, Eifeler Landbrot, Junggesellenbrot, Körner Weltmeister, Zwiebel- und Schwarzbrot), wie die Brötchenformen und -muster entstehen (durch die Brötchenabtrennmaschine), wie viele Brötchen in einen Backofen passen und wie viele am Tag gebacken werden (ca. 100 Brötchen pro Backofen und ca. 3000 Brötchen pro Tag). Danach zeigte er uns die einzelnen Maschinen (z. B. Knetmaschine, Teigteilmaschine, Brot- und Brötchenmaschine), die ein Bäcker bedienen muss. Nach der Führung durften wir vorbereitete Weckmännerteige mit Rosinen und Schokoladentröpfchen versehen, die anschließend im großen Backofen gebacken wurden. Diese durften wir zum Abschluss dieses schönen Ausflugs noch lauwarm mit in die Schule nehmen, wo wir sie sofort verspeisten. Mmh, waren sie lecker!

Am vierten Tag schrieben wir das Interview mit Herrn Thelen auf und klebten es auf ein Plakat. Danach wurden wir künstlerisch aktiv und bastelten mit unserem Tischnachbarn eine eigene Bäckerei, die wir auf einem Tisch ausstellten.

Am letzten Tag bereiteten wir die Präsentation unserer Arbeitsergebnisse vor, die wir in der 3. und 4. Stunde interessierten Eltern, Großeltern, Geschwistern, Mitschülern und Lehrern vorstellten. Das war richtig aufregend, aber wir haben die Aufgabe sehr gut gemeistert! Schade ist nur, dass die schöne Projektwoche nun schon wieder vorüber war! Aber die nächste wird kommen, versprochen!


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Pflanzen

Frau Becker leitete die Projektgruppe. 13 Kinder aus allen vier Schuljahren nahmen daran teil. Die Gruppe beschäftigte sich u. a. mit den Fragen:
Wie vermehren sich Pflanzen? Was brauchen Pflanzen?
Welche Bedeutung haben Pflanzen für Menschen und Tiere?
Außerdem wurde Kresse gesät, Bohnen gesetzt und Grünlilien gepflanzt. Verschiedene Versuche, (z.B. Erbsen in Gips, weiße Blume in Tinte, Bohne in der Kiste) wurden durchgeführt. Das Wachstum einer Amaryllis wurde beobachtet. Im phänologischen Garten (Rolandhalde) durften die Kinder zwei Apfelbäumchen und zahlreiche Tulpen setzen. Am Freitag, dem Präsentationstag, konnten sich die Eltern die Ergebnisse aller Arbeitsgruppen anschauen. Stolz berichteten auch die Teilnehmer der Pflanzengruppe was sie alles beobachtet, erfahren, getan und gelernt haben.


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Lebensraum Wald

Am Montag überlegten wir zunächst mit Frau Nieswand, wofür wir den Wald brauchen. Da fast alle schon einmal im Wald waren, konnten wir eine Menge zusammentragen:
Der Wald ist Lebensraum für Mensch und Tier, er bietet Erholung (Sport treiben, aber auch picknicken und faulenzen), er liefert Sauerstoff, hält Regenwasser fest, dämpft Lärm und spendet Schatten, schützt den Boden vor Wind, liefert Holz zum Tischlern und Bauen und filtert Schmutz aus der Luft.
Jeder bekam eine Waldfibel geschenkt, aus der wir viel Wissenswertes erfuhren, aber wir hatten auch eine Bücherbox aus der Stadtbücherei und etliche Arbeitsblätter. Am Dienstag fuhren wir noch zur Waldschule und lernten eine Menge „vor Ort“. Für unsere Präsentationen sammelten wir dort Blätter und Früchte, so dass wir für die Vorträge noch Anschauungsmaterial hatten.


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Haustiere (Anatomie)

Welche Tiere gehören eigentlich zu unseren Haustieren? Und was ist überhaupt Anatomie? Diese und viele weitere Fragen stellten und beantworteten wir in unserer Projektgruppe. Unsere Gruppe bestand aus 15 Kindern aller Jahrgangsstufen. Wir hatten eine Menge Spaß, haben toll zusammen gearbeitet und richtig viel dazugelernt.
Montag starteten wir und überlegten, welche Tiere Haustiere sein könnten und einigten uns darauf, in Gruppenarbeit detaillierte Informationen über ausgewählte Haustiere zu sammeln. Wir teilten uns in Hunde-, Katzen-, Kaninchen- und Hamstergruppe. Wir fertigten jeder ein Forscherheft für Fragen und Wissen an und schrieben alles auf, was uns wichtig erschien.
Dienstag brachten wir Bücher mit in die Schule, gingen in die Bibliothek und machten uns auf die Suche nach Antworten zu unseren Fragen. Außerdem einigten wir uns, dass wir am Ende der Woche Plakate als Präsentationsmittel für unsere Gruppenarbeit anfertigen wollten. In der dritten Stunde kam die Hundegruppe von Herrn Oether zu uns und wir schauten zusammen einen Film über Hunde an. Mittwoch bekamen wir Besuch von Emma (ein Hund) und Maxi (ein Kaninchen). Maxi ließ sich brav anschauen und die Kaninchengruppe erzählte uns etwas über Haltung und die Lebensweise von Kaninchen.

Da am nächsten Tag der Besuch in der Tierarztpraxis anstand, informierten wir uns über Aufgaben und den Berufsalltag eines Tierarztes. Wir übten an Emma Verbände anlegen, wobei wir alle großen Spaß hatten. Danach gab es eine Leckerchenrunde für Hund und Kinder und die Regeln für den kommenden Tag in der Tierarztpraxis wurden besprochen.

Donnerstagmorgen fuhren wir alle sehr aufgeregt los und wurden in der Praxis von Frau Dr. Heckler und den Sprechstundehilfen empfangen.

Danach durften wie Fiete, den Praxishund untersuchen. Wir schauten ihm in die Ohren und ins Maul, hörten sein Herz ab und sollten Verbände anlegen. Dies blieb Fiete aber erspart, da wir erzählten, dass wir am Vortag schon an Emma geübt und richtige Verbandprofis waren. Frau Dr. Heckler beantwortete all unsere Fragen (und wir hatten viiiiiiele davon ;-)!) mit sehr viel Geduld.
Frau Dr. Heckler führte uns durch die Praxis, zeigte uns Röntgenbilder von einer trächtigen Hündin und wir durften Welpen zählen.

Dann ging es in den OP, denn wir durften dabei sein und zusehen, wie eine Zahnsanierung bei einer Katze vorgenommen wurde und einem Hund vereiterte Zähne entfernt wurden. Auch ein Blick auf die Tiere, die stationär aufgenommen wurden, war erlaubt. Für alle war das ein aufregender Tag und wir wollten eigentlich am liebsten noch viel länger da bleiben. Wir wurden gelobt, wie diszipliniert und interessiert wir an diesen Erlebnissen teilgenommen haben und zur Belohnung dafür durften wir noch auf den Spielplatz.
Ein riesengroßes Dankeschön noch einmal an das Team der Tierarztpraxis, das uns diesen außergewöhnlichen Einblick möglich machte!
Auf dem Rückweg zur Schule trafen wir die Wasservögelgruppe von Frau Laufer in der Straßenbahn und erzählten ganz stolz von unserem Besuch in der Tierarztpraxis. Das Ende der Projektwoche nahte am nächsten Tag in Form der Präsentationen. Eltern und Kinder aus den anderen Gruppen besuchten uns, wir stellten unsere Plakate vor und konnten zeigen, dass wir in dieser Woche richtige Haustierprofis geworden waren.


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Der Hund als Arbeitstier

Das Haustier HUND lernten die Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe diesmal von einer ganz anderen Seite her kennen.
In dieser Woche ging es um den Hund als treuen Helfer des Menschen, der bestimmte Aufgaben zu erledigen hat, also einen richtigen Job macht.
Am Beispiel des Jagdhundes lernten die Kinder, was der alles können muss.
Erstmal überraschend war, wie viele Hunde zu den Jagdhunden gehören. Da waren durchaus bekannte, aber auch viele unbekannte Rassen dabei. Und was die alles können müssen, wow! Erste Erfahrung: Ohne eine gute Nase geht da nichts!
Da gibt es Hunde, die das Wild suchen und bringen, verlorenes Wild wiederfinden, oder gar in einen Fuchsbau kriechen müssen und soooo vieles mehr.
Die neuen Erfahrungen hielten die Kinder in Bild und Wort in ihren Projektmappen fest und bereiteten aus ihren Aufzeichnungen eine Präsentation für den letzten Projekttag vor.
Auch lernten sie einen der Arbeitsplätze vieler Jagdhunde kennen, den Wald mit seinen Tieren. Bei einem Ausflug zur Waldschule der Kreisjägerschaft Oberhausen stellte der Waldpädagoge Jürgen Hümme u.a. eine Auswahl der Tiere vor, mit denen es die Jagdhunde in ihrem Job zu tun haben.
Da sich Jagdhunde bei der Jagd immer wieder an vom Menschen fortgeworfenem Unrat verletzen, durfte die Gruppe an einem Vormittag zuschauen, wie Frau Beyer an ihrer Hündin das Anlegen von Verbänden vorführte. Mancher durfte es dann auch mal probieren.
Am Ende der Woche gingen alle Projektteilnehmer mit der neuen Erfahrung heim, dass Hunde nicht ausschließlich zum Knuddeln und Schmusen da sind, sondern auch einen Beruf haben können, zu dem sogar Schule und Prüfungen mit Noten gehören.


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Luchs, Rothirsch und…

Am Montag stellte uns Frau Winbeck das Programm für die Projektwoche vor. Wir durften uns Tiere aussuchen, mit denen wir uns in Gruppenarbeit beschäftigen wollten. Wir bildeten eine Wolfs-, eine Waschbären-, eine Tiger- und eine Gepardengruppe. Von Montag bis Mittwoch recherchierte jede Gruppe und gestaltete ein Plakat für die Präsentation. Das Rothirsch-Plakat war eine Gemeinschaftsarbeit der gesamten Gruppe. Wir hatten sogar zwei Rothirsch-Geweihstangen zum Anfassen. Zu den einzelnen Tieren sahen wir uns auch kurze Filme an. Für die Erstklässler gab es zusätzlich kleine Lesehefte und Arbeitsblätter, auf denen sie wenig lesen bzw. schreiben mussten. Bei anderen Arbeiten halfen selbstverständlich die großen Kinder.
Am Donnerstag besuchten wir die NaturErlebnisSchule im Kaisergarten. Dort erfuhren wir viel über den Eurasischen Luchs. Natürlich schauten wir uns den Luchs, er heißt übrigens Micky, in seinem Gehege an. Er sonnte sich auf einem großen Ast, so dass wir ihn gut beobachten konnten, denn wir sollten eine Luchszeichnung vervollständigen. Zum Abschluss fütterten wir noch die Ziegen und bewiesen unser Luchs-Wissen in einem Quiz.
Bevor wir wieder zur Schule zurück fuhren, durften wir noch auf dem Spielplatz spielen.
Am Freitag kamen viele Eltern, Großeltern und Kinder aus den anderen Projektgruppen, um unsere Arbeitsergebnisse zu sehen. Da war unser Expertenwissen gefragt :-).
Die Projektarbeit bereitete uns allen sehr viel Spaß, aber leider verging sie viel zu schnell.


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Wasservögel im Winter

Als wir uns am Montagmorgen in Raum 2 trafen, mussten wir uns zunächst einmal kennenlernen, denn Kinder aus allen Klassen waren dabei – Erstklässler bis Viertklässler.
Frau Laufer wollte dann von uns wissen, welche Wasservögel wir kennen. An der Tafel sammelten wir etliche Vögel. Unser Arbeitsheft konnten wir gemeinsam und mit Hilfe diverser Bücher oder Internetartikel bearbeiten. Zwischendurch sahen wir uns kleine Filme an. Ein Film zeigte junge Enten bei ihren ersten Schwimmversuchen, ein anderer zeigte einen Schwarm Gänse, die in Formation flogen. Auch den Film von Nils Holgersson sahen wir uns an.

Weil Wasservögel gerne junges Grün fressen, passte zu unserer Gruppe auch die Pflanzaktion mit der naturwerkstatt auf der Rolandhalde. Wir brachten jede Menge Blumenzwiebeln unter die Erde und pflanzten gemeinsam mit Herrn Scholz Himbeersträucher. Im Frühling können wir nachschauen, wie viele Blumen blühen.

Am Mittwoch arbeiteten wir fleißig an unseren Exkursionbüchern weiter und bekamen in der vierten Stunde Besuch von Frau Braun (der Musiklehrerin für JeKiss). Mit ihr sangen wir den Rap „Alle meine Entchen“.

Donnerstagmorgen trafen wir uns noch einmal zu einer Exkursion. Wir fuhren mit der Straßenbahn nach Mülheim zum Haus Ruhrnatur. Schon an der Schleusenbrücke hatten wir das große Glück neben den Stockenten auch einen Eisvogel ansehen zu können. Das war ganz toll!
Im Museum angelangt konnten wir unser erarbeitetes Wissen beweisen. Die Biologin Eva zeigte uns ausgestopfte Vögel wie die Kanadagans, Stockenten, Graureiher, Haubentaucher, Blässhuhn, Kormoran und Eisvogel, die wir alle kannten und auch sagen konnten, was sie fressen und warum ihre Schnäbel entsprechend gestaltet sind. Nach einem Frühstück im warmen Haus ging es raus an die Ruhr. Jedes Kind hatte ein Fernglas und konnte so die Vögel genau beobachten. Da jeder viel Interesse daran hatte, einen Vogel zu entdecken, hatten wir Zeit genug und sahen weitere Eisvögel, Gänse, Kormorane, Enten, Blässhühner und sogar ein Teichhuhn, das uns sein Strumpfband zeigte. Über eine Stunde lang beobachteten wir die Tiere und hatten ein Riesenglück mit dem Wetter. Zum Abschluss konnten wir noch ein wenig auf den Ruhrwiesen spielen. Auf der Rückfahrt trafen wir in der Straßenbahn noch Frau Beyer mit der Haustiergruppe, die gerade von ihrer Exkursion nach Hause fuhr.

Am Freitag bereiteten wir in den ersten beiden Stunden unser Elternquiz vor und stellten unsere Arbeiten aus, denn ab 10.15 Uhr kamen viele Menschen um zu sehen, was wir gelernt haben.
Bei uns durfte man sogar noch ein Brot mit Honig von Bienen der Rolandhalde probieren. So eine Projektwoche macht nämlich auch hungrig und ganz viel Spaß!!!


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Unser Weltall - Zu den Sternen greifen

In der Projektgruppe zum Thema Weltall- „Zu den Sternen greifen“ haben wir mit 16 Kindern aus der ersten bis vierten Klasse zusammengearbeitet.
In der Projektgruppe haben wir sehr viel praktisch gearbeitet. So haben wir Planeten und Raumschiffe aus Pappe und Pappmaché gebaut.

Aus schwarzer Pappe, weißem Transparentpapier und zwei Schuhkartons wurden ein Mondschaukasten und eine Lochkamera.
Im Mondschaukasten ist ein Mond aus Pappmaché und auf einer Seite eine Taschenlampe. Durch vier Fenster an den Seiten des Kartons kann man die Mondphasen Vollmond, Dreiviertelmond, Halbmond und Neumond gut sehen.

Wir haben ein paar Experimente zum Thema gemacht. So haben wir zum Beispiel Sputnik, die erste Raumsonde auf dem Mond gebaut, um ein Experiment zur Fliehkraft zu machen. Funktionierende Raketen in Form einer Luftballonrakete und einer Druckluftrakete haben wir auch gebaut. Diese Experimente kamen bei den Kindern besonders gut an.

Daumenkinos zu den Mondphasen und zum Raketenstart verdeutlichten uns, was wir darüber gelernt haben.

Mit Gel- und Glitzerstiften haben wir die Sternbilder dargestellt. Auf einem Plakat wurden die Planeten und die wichtigsten Infos dazu festgehalten.

Am Dienstag waren wir im Planetarium. Die An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war lang und kompliziert, aber auch irgendwie ein nettes Abenteuer. Es hat sich jedenfalls gelohnt. Alle waren total begeistert von der tollen Planetenshow für Kinder. Die älteren Kinder kritisierten aber, dass dort keine echten Aufnahmen der Planeten zu sehen waren. Also brachte Frau Keller am nächsten Tag den Laptop mit und zeigte eine tolle Präsentation mit echten Foto- und Filmaufnahmen der Planeten. Das kam richtig gut an!

Zur Präsentation durfte jedes Kind eines unserer Experimente oder während der Woche erstellten Dinge präsentieren. Insgesamt hat die Projektwoche allen gut gefallen. Die Kinder waren richtig traurig, dass die Woche so schnell zu Ende ging.


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Unsere Sinne

Unsere Gruppe bestand aus 15 Kindern aus allen Klassenstufen, die sich intensiv mit den menschlichen Sinnen befassten. Am Montag erarbeiteten wir zunächst, wie viele Sinne wir denn eigentlich zur Verfügung haben, um unsere Umwelt zu erfassen. Unsere 5 Sinne Hören, Riechen, Schmecken, Sehen und Tasten wurden uns aber erst jetzt richtig bewusst, als wir uns mit ihnen auseinandersetzten. Selbst die Erstklässler und IVK-Kinder, die ja noch nicht so viel lesen und schreiben können, lernten viele Begriffe und die Sinne selbst kennen durch Zuordnungen von Bildkarten zu den Symbolen Ohr, Nase, Zunge, Auge und Hand.
Anschließend beschäftigten wir uns in Versuchsstationen ganz intensiv mit dem Ohr und dem Hörsinn. Dabei war jede Kleingruppe gemischt, damit die Größeren den Kleineren kurze Texte oder Aufgabenstellungen vorlesen konnten. Es war spannend zu erfahren, dass eine Flüstertüte, die wir selbst bastelten, ein geflüstertes Wort so übertragen kann, dass der Partner am anderen Ende es auch verstehen kann. Bei laut gesprochenen Wörtern wurde man gleich mit Ohrenschmerzen bestraft. Instrumente konnten wir nur durch Hören erraten.
Schüttelboxen verrieten uns nur durch ihren Klang, was sie beinhalteten.

Am Dienstag fuhren wir dann zum Phänomania Erlebnisfeld der Zeche Zollverein, einem Anfass-Museum für Kinder. Auf der Hinfahrt mussten wir viel Geduld und Kälte auf uns nehmen, da uns die öffentlichen Verkehrsmittel mal wieder im Stich ließen. Dafür konnten wir einige unserer Sinne unterwegs ganz bewusst spüren, denn am Morgen war es noch empfindlich kalt. Das sahen und fühlten wir auch beim Atmen durch Nase und Mund. Außerdem knurrte uns bald der Magen. Immerhin konnten wir während der langen Wartezeiten schon einmal frühstücken. Nach zwei, statt nach einer Stunde, waren wir endlich da.
Wir wurden durch die vielen spannenden Phänomene für unsere Strapazen belohnt. Dort durfte man wirklich alles ausprobieren und wir erfuhren viele Dinge, die wir vorher nicht wussten oder gar nicht bewusst wahrgenommen hatten. Bei jedem Raumwechsel erwartete uns ein Museumspädagoge, der mit uns ein Experiment machte, das uns zum Staunen brachte. Wir versuchten es anschließend natürlich selbst und wenn wir aufgepasst hatten, gelang es uns auch. Leider mussten wir nach 2 Stunden wieder zurück. Wir hätten dort den ganzen Tag verbringen können.

Am Mittwoch ging es dann in der Schule weiter mit den Sinnen Riechen und Schmecken, denn was das Museum kann, können wir auch im Kleinen. An verschiedenen Riech- und Schmeckstationen erfuhren wir mit verbundenen Augen, wie bestimmte Gewürze und Säfte riechen und unterschiedliche Lebensmittel schmecken. Es war gar nicht so einfach, alle Proben ohne unsere Augen zu erkennen. Unsere Sinne sind doch noch viel stärker, wenn sie zusammen wirken. Am Besten gefiel uns an diesem Tag, dass wir die Chips und die Schokolade, die auch dabei waren, aufessen durften.
Am Donnerstag kamen wir zu den letzten unserer Sinne, dem Sehen und Tasten. Auch hierbei lernten wir wieder überwiegend durch praktisches Erproben. Beim Sehen stellten wir fest, dass das Auge seitenverkehrt sieht und dass es eng mit dem Gehirn zusammenarbeitet. Es gab auch optische Täuschungen, bei denen uns die eigenen Augen in die Irre führten und Dinge kleiner oder größer aussahen als sie in Wirklichkeit sind. Durch Nachmessen mit dem Lineal bekamen wir Klarheit.
Beim Tasten staunten wir, dass wir auch ohne zu Sehen viele Dinge aufgrund ihrer Beschaffenheit wiedererkannten. Wer die Dinge nicht kannte, konnte aber dennoch beschreiben wie sie sich anfühlten.

Am Freitag war dann ab 10:15 UhrPräsentationstag für die Eltern, Kindergartenkinder und die Kinder der anderen Projektgruppen. In den ersten beiden Stunden mussten wir unseren Parcours der Sinne vorbereiten.
In Kleingruppen waren wir jeweils für die Stationen eines Sinnes zuständig. Wir versahen die Sichtwände mit unseren Infotexten, Arbeitsblättern und Sinn-Symbolen. Anschließend brachten wir das nötige Material in die Aula und bauten unseren Parcour auf. Als die Besucher dann kamen, waren an jeder Station 1-2 Kinder unserer Projektgruppe als Experten eingesetzt, die für Erklärungen und das Herumführen der Besucher zuständig waren. Die übrigen Kinder durften sich zunächst bei den anderen Projektgruppen umschauen und lösten uns später ab.

Wir waren so vertieft in unsere Aufgaben, dass wir es gar nicht wahrhaben wollten, als es hieß: Aufräumen - es schellt gleich.
Es war eine tolle Projektwoche, aber sie war mal wieder viel zu kurz.


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In der Projektgruppe Feuer startete der erste Tag mit einem abenteuerlichen Ausflug zur Feuerwehrwache. Dafür überlegten wir in der Schule, was wir schon über die Arbeit der Feuerwehr wissen. Obwohl die Kinder schon sehr viel wussten, hatten sie immer noch sehr viele Fragen, die sie von den Feuerwehrmännern beantwortet haben wollten. Dafür bereiteten sie Interviewfragen vor, die sie Herrn Konrad auf der Feuerwehrwache stellten. Mit großer Freude beantwortete Herr Konrad Fragen wie: „Wie wird man Feuerwehrmann?“; „Wie viele Liter Löschwasser verbraucht Ihr am Tag?“; „Wie viele Einsätze habt ihr am Tag / im Jahr“; „Haben Feuerwehrmänner eigentlich Angst vor Feuer?“ Besonders erschreckend empfanden die Kinder die Tatsache, dass mehr als 100 Fehlmeldungen am Tag bei der Feuerwehr eingehen.
Herr Konrad zeigte uns die Wache, die Arbeit in der Leitstelle, wie man die Rutschstange herunter rutscht, das Zubehör eines Feuerwehrwagens, unterschiedliche Schutzkleidungen und natürlich wie man einen Feuerwehrwagen fährt. Deshalb durfte natürlich eine Spritztour im Feierwehrauto nicht fehlen. Das hat vielleicht Spaß gemacht!

Ab dem nächsten Tag ging die Arbeit zum Thema Feuer in unserem Forscherraum weiter. Wir beschäftigten uns mit den Eigenschaften des Feuers und machten vielfältige Versuche und Experimente. Hier nur ein kleiner Überblick:

Wie kann man Feuer löschen? Die Kinder fanden heraus, dass man mit Sand, Luft, Wasser und Sauerstoffentzug eine Flamme ersticken kann.

Wie kann man eine brennende Kerze unter Wasser drücken, so dass sie unter Wasser noch eine Weile brennt aber dabei nicht nass wird.

Dabei lernten wir, dass sich in dem Glas Luft befindet, die verhindert, dass Wasser in das Glas eindringen kann. Somit bleibt die Kerze auch unter Wasser im Trockenen.

Was brennt? Was brennt nicht?
Auf dem Schulhof machten wir den Versuch und testen viele alltägliche Materialien wie Strohhalme aus Plastik, Stoffreste, Holz, Steine, Glas, Nägel, u.v.m.

Experimente zum Staunen: Welche Kerze brennt länger? / Wie kriegt man eine Münze aus einer Wasserpfütze ohne sich die Finger nass zu machen?

Da auch Forscher mal eine kreative Pause benötigen, gestalteten die Kinder ein Feuerbild aus gesammelten Stöcken und Krepppapier.


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